Krawatte

Männer Mode / Herrenbekleidung Lexikon

Krawatte

Die Krawatte (die auch Schlips genannt wird) ist ein längliches Stück Stoff, das um den Hals mit einem speziellen Knoten gebunden zu einem Hemd getragen wird. Krawatten werden vor allem im Berufsleben bei Banken oder höheren Positionen getragen oder auf festlichen Anlässen. Sie geben den meistens einfarbigen Anzügen / Hemd einen farblichen Kontrast.

Krawatten bestehen meistens aus Faserstoffen wie Seide, Baumwolle oder Polyester, aber es gibt auch Sonderformen bei denen die Krawatte aus Leder, Hanf oder auch Kunstoffen und Glas bestehen kann.

Die Farbkombinationen und Designs werden sehr stark von der Modebranche beeinflusst und je nach Modetrend jedes Jahr auf ein neues Präsentiert.

Insgesamt gesehen ist eine Krawatte in etwa 145 cm lang und ist am Unterende in etwas 2 bis 3 mal so breit wie am oberen Ende. Eine der wichtigsten Rollen bei der Krawatte ist auch der gebundene Knoten. Es gibt über 180 Varianten und der Windsor-Knoten oder der Manhatten-Knoten sind die bekanntesten.

Die Geschichte der Krawatte begann bereits im alten Ägypten, Griechenland und reicht ins römische Reich zurück. Die moderne Krawatte verdankt ihre Popularität einer Truppenparade aus dem Jahre 1663 vor dem noch im Bau befindlichen Schloss Versailles. Dort marschierten Reiter aus Kroatien mit einem Stück Stoff um den Hals auf und beidruckten den jungen König Ludwig XIV von Frankreich. Das Wort Krawatte leitet sich seit dem aus dem französischen Wort cravate bzw. a la croate ab.