Die Geschichte der Krawatte
Die heute bekannte Krawatte entwickelte sich aus der Krawattenschleife bzw. Fliege. Das Wort "Krawatte" ist französischem Ursprungs: "cravate". Die "normalen" Modelle sind jeweils ca. 1,45 m lang (Übergrößen sind einige Zentimeter länger). Der Stoff der Krawatte ist oft um eine Formeinlage gearbeitet. Dieser wird auf die Rückseite gefaltet und befestigt.
Interessant ist die Geschichte der Krawatte: sie wurde im Jahre 1663 bekannt. Damals feierte der französische König Ludwig XIV. mit seinen Untertanen vor dem sich im Bau befindlichen Schloss Versailles. Dem König zu Ehren gab es hier auch eine Truppenparade. Mit von der Partie war auch ein kroatisches Reiterregiment. Dessen Männer waren mit einem Stück Stoff geschmückt, dass sie am Kragen (Form: Rosette/Schleife) befestigt hatten. Diese völlig neue Modeidee gefiel auch dem König. Und der weltweite Siegeszug der Krawatte begann.

Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Materialien: Seide, Baumwolle, Polyester, Leder oder auch Holz. Die Breite der Krawatte ist von dem jeweiligen Zeit- und Modegeschmack abhängig - zurzeit wird sie wieder etwas schmaler geschnitten. Sie wird in allen möglichen und unmöglichen Farben und Kombinationen angeboten.
Wer Krawatte hört, der denkt automatisch an den "Krawattenknoten". Dieser ist nicht immer ganz so einfach zu fertigen: zudem gibt es ihn auch noch in fast 200 Varianten. Bekannt sind der einfache Krawattenknoten oder four-in-hand, der Kentknoten, der Doppelknoten oder Prince Albert, der einfache und der doppelte Windsorknoten.
Für 2009 im Trend sind dezente Krawattendesigns - farblich liegen Naturtöne ganz vorn. Aber auch Streifen sind dieses Jahr wieder gerne gesehen. Top für den Sommer sind helle Pastelltöne.






